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1948/49
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Es wird
eine 1. und 2. Mannschaft bei dem Verband für
die Punktrunde gemeldet. In den Jahren von 1947
– 1954 wurden die Punktspiele auf dem Eidengesäßer
Sportplatz „Am Geisberg“ ausgetragen; durch Beziehungen
zu den Amerikanern konnten 2 Bälle besorgt werden.
Um einen Satz Trikots zu bekommen, musste eine
Altwolle-Sammlung durchgeführt werden. Mit diesen
50 kg Wolle sind zwei Vereinsmitglieder (August
Werner und Heiner Kessler) nach Haiger gefahren,
um hierfür die Trikots zu bekommen. Die Trikots
wurden später zugeschickt. Die 2. Mannschaft musste
in den ersten Jahren ohne Trikots spielen. Um
Bälle und Schuhe zu bekommen, werden Zuckerrüben
und Kartoffelschnaps gebrannt. Für den Schnaps
gab es von den Amerikanern Zigaretten, für die
man auf dem Schwarzmarkt damals fast alles bekam.
Viele Geislitzer Bürger waren in dieser Zeit gegen
das Fußballspielen – viele Jugendliche dürfen
von ihren Eltern diesen Sport nicht ausüben. Zum
Abstreuen des Sportplatzes wird bei jedem Spiel
ein Sack Sägespäne zum Sportplatz in Eidengesäß,
später zum Sportplatz „Am Stollen“ getragen und
mit den Händen abgestreut. Die Sägespäne werden
unter der Kreissäge von unserem Vereinswirt entnommen
und in einen Kartoffelsack gefüllt. Nach der Gründung
des Vereins hat der Vorstand bei der Gemeinde
einen Antrag zum Bau eines Sportplatzes gestellt.
Geplant war damals ein Sportplatzbau an der heutigen
Waldstraße, oberhalb von Frau Vollrath. Gescheitert
ist der Bau an den vielen Obstbäumen und an dem
zu kleinen Gelände. 1948/49 war es in Geislitz
nicht möglich, auch nur 1qm landwirtschaftliches
Gelände für einen Sportplatz zu bekommen. So hat
die Gemeinde ein Grundstück von 8000 qm von dem
damaligen Gerichtswald zu 0,10 DM pro qm „Am Stollen“
gekauft, der in den Jahren 1913/14 von italienischen
Gastarbeitern für die Wasserversorgung unseres
Dorfes gebaut wird. Der Verein hat sofort mit
Hilfe der Waldarbeiter mit der Abholzung begonnen,
das Holz wurde mit Pferden herausgezogen. |
1950 |
Durch
den am 2.2.1950 gewählten 1. Vorsitzenden, Helmut
Kelber, der bei den Amerikanern als Waffenschmied
gearbeitet hat, war es möglich, dass die Amerikaner
kostenlos mit schweren Maschinen die Baumwurzeln
herauszogen. Zum Teil werden diese auch gesprengt
und die Schiebearbeiten konnten beginnen. In dieser
Zeit müssen Mitglieder des FSV bei den Maschinen-
und Rohölfässern Nachtwache halten. Mitten in
den Schiebe- und Sprengarbeiten wird am Pfingstsonntag,
dem 26.5.1950 der 1. Vorsitzende Helmut Kelber
im Alter von 28 Jahren von einem Amerikaner in
der Gelnhäuser Kaserne erschossen. Der Sportplatzbau
kommt bis 1953/54 zum Stillstand. Auf der Fahrt
mit einem LKW zum Fußballspiel nach Lohrhaupten
wird das Lied „Schwarz und Gelb“ gelernt und zum
ersten Mal gesungen. Dieses Lied hat unser späterer
1. Vorsitzender und Ehrenvorsitzender Gotthard
Knauer nach dem Krieg von seinem Heimat- Fußballverein
Hoyerswerda mit nach Geislitz gebracht. Es wird
heute zwar nicht so oft, aber trotzdem ganz gerne
gesungen. Als erster Trainer wird für die 1. und
2. Mannschaft im Jahre 1949/50 der Sportlehrer
Seitz verpflichtet. Nach kurzer Zeit war es finanziell
nicht möglich, diesen Trainer zu halten. Für seine
letzten Trainingseinheiten bekam Herr Seitz einen
Wagen Mist für seinen Garten in Gelnhausen. Der
FSV war nun ohne ersten Vorsitzenden und der Sportplatzbau
ging nicht weiter. Am 20. Juli 1950 wird der Spätheimkehrer
Friedel Paulmichel zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Der neu gewählte Vorstand hat sich weiterhin um
die Fertigstellung des Sportplatzes bemüht. |
1953/54 |
Ende
1953 und Anfang 1954 wird im Auftrag der Gemeinde
Geislitz der Sportplatz von der Baufirma Bechtold
aus Frankfurt am Main für 20.000,00 DM fertig
geschoben. Für die damalige Zeit ein stolzer Betrag.
Im Juli 1954 werden die Tore aufgestellt und so
wie der Platz geschoben war, auch eingeweiht.
Im August 1954 findet das erste Spiel auf unserem
Sportplatz statt. |
1955 |
Meldungen
einer A-Jugend zu Punktspielen, die jedoch überwiegend
hohe Niederlagen einstecken muss. |
1957 |
Das 10-jährige
Vereinsjubiläum wird in der Vereinsgaststätte
gefeiert und die Linsengerichtpokalspiele werden
ins Leben gerufen. |
1958 |
Gotthard
Knauer wird zum 1. Vorsitzenden gewählt. Eine
Jugendabteilung mit dem Jugendleiter August Ungermann
wird gegründet und zum ersten Mal mit einer C-Jugend
an Punktspielen teilgenommen. |
1958-1967 |
In den
Punktrunden 1958/59 und 1959/60 wird mit 18 Mannschaften
in der B-Klasse gespielt. 1960/61 wird eine C-Klasse
gegründet, die letzten 9 Mannschaften stiegen
in die C-Klasse ab, der Rest blieb in der B-Klasse.
Geislitz ist mit abgestiegen. 1960/61/62 kann
der FSV Geislitz aus Spielermangel nur mit der
1. Mannschaft an den Punktspielen teilnehmen.
Es wird oftmals nur mit 10 Mann gespielt. In den
Jahren 1962/63 werden im Vogelsberg und im Spessart
einige Vereine ins Leben gerufen und aus geografischer
Sicht werden aus der bestehenden B- und C-Klasse
2 B-Klassen gebildet. Eine Vogelsberg- und eine
Spessart-Klasse. Bis Anfang der 60iger Jahre wird
zu den Auswärtsspielen mit dem Fahrrad in den
Vogelsberg oder mit dem Bus für 1,00 DM pro Person
in den Spessart gefahren. Der Bus kostet 90,00
DM. In diesen Jahren hat der FSV wenige sportliche
Erfolge aufzuweisen. Trotzdem wird der Sportplatz
1963/64 zu einem wunderschönen Rasenplatz mit
Drainage hergerichtet und 1967 zum 20-jährigen
Bestehen eingeweiht. Es waren wieder einmal 3
½ Jahre, die bis dahin auf dem Eidengesäßer Sportplatz
gespielt werden mussten. Das erste Fußballturnier
mit 6 Mannschaften wird ausgerichtet. 1967 wird
die Flutlichtanlage „Am Stollen“ erstellt – erste
Gespräche über einen Sportheimbau geführt. Im
Oktober 1967 wird Horst Sommerfeldt als Trainer
für die 1. und 2. Mannschaft verpflichtet. Horst
Sommerfeldt hat überwiegend junge Spieler zur
Verfügung und im Laufe der Zeit stellt sich der
sportliche Erfolg ein. Ebenfalls in 1967 wird
eine Alte Herren Mannschaft gegründet und der
Bau des Sportheimes „Am Stollen“ geht in Planung.
Im Oktober ist Baubeginn des Sportheimes. Für
den Bau werden 14.000,00 DM Materialkosten von
der Gemeinde und 4.000,00 DM vom Verein aufgebracht.
Der gesamte Bau wird von Vereinsmitgliedern in
Eigenhilfe erstellt. Durch den frühen strengen
Winter kann vom 27.12.1969 bis zum 28.2.1970 nicht
am Sportheim gearbeitet werden. |
1970 |
Ab März
wird mit Hochdruck am Bau weitergearbeitet und
im Laufe des 1. Halbjahres das Sportheim fertig
gestellt.Im September 1970 im Spiel gegen Großenhausen
wird zum ersten Mal geduscht. Durch die kontinuierliche
Jugendarbeit nimm die Mitgliederzahl des Vereins
zu. |
1972 |
Durch
den zunehmenden Spielbetrieb wird die Sportanlage
„Am Stollen“ zu eng. Der Vorstand denkt an eine
Erweiterung oder eine neue Anlage. So wird Anfang
1972 ein Antrag an die Gemeinde gestellt. In einer
Bürgerversammlung im Mai 1972 im Vereinslokal
wird über die Sportplatzsituation zwischen dem
FSV und der Gemeinde diskutiert und man komm zu
dem Entschluss, eine Erweiterung am alten Sportplatz
sei zu aufwendig. Der Bau einer neuen Sportanlage
wird beschlossen. Im Juni wird das 25-jährige
Vereinsjubiläum begangen. Der Verein zählte zu
diesem Zeitpunkt über 200 Mitglieder. Ein Turnier
mit 6 Mannschaften sowie einige Jugendspiele und
ein Kreisauswahlspiel werden durchgeführt. Nach
5 jähriger Tätigkeit von Horst Sommerfeldt als
Trainer wird Ernst Müller als Spielertrainer verpflichtet.
Er übernimmt eine eingespielte junge Mannschaft
und macht ein sehr gutes Training. |
1974 |
Durch
die gute Zusammenarbeit zwischen Trainer, Spieler,
Spielausschuss und Vorstand kann der FSV im Mai
1974 die B-Klassenmeisterschaft feiern und in
die A-Klasse aufsteigen. Es ist die erste Meisterschaft
seit Bestehen des Vereines. Das ganze Dorf hat
mitgefeiert und der Spielmannszug aus Eidengesäß
hat während eines Umzuges durch das Dorf aufgespielt.
Horst Sommerfeldt wird ab Juni Jugendleiter. |
1975 |
Eine
Damenmannschaft wird gegründet. Nach anfänglichen
Bedenken wird es für den Verein ein großer Gewinn
– erstmals werden weibliche Mitglieder in den
Verein aufgenommen. Die junge Damenmannschaft
nimmt an Punktspielen im Raum Gelnhausen/Hanau/Offenbach
teil. Außer am Fußballspielen beteiligen sich
die Damen sehr stark am Vereinsleben. Die alljährliche
Damenfaschingssitzung wird ins Leben gerufen. |
1976 |
Nachdem
der im Jahre 1967 eingeweihte Rasenplatz im Winter
nicht mehr bespielbar war, wird der Platz im Oktober
1975 bis März 1976 zu einem Hartplatz umgebaut. |
1977 |
Die erste
Zeltkerb am Jugendheim wird vom FSV ausgerichtet
und findet großen Anklang. Nach 5 jähriger Tätigkeit
als Trainer wird Ernst Müller im Juni 1977 verabschiedet.
Sein Nachfolger ist Gerd Möll. |
1980 |
Im März
übernimmt Günter Meyer wegen fehlender Erfolge
von Gerd Möll das Amt des Trainers zu spät und
der FSV mit 25 Pluspunkten in die B-Klasse absteigen.
In den Jahren 1975 – 1980 hat der Verein hat der
Verein 12 gemeldete Schiedsrichter und 9 Mannschaften
im Spielbetrieb sowie 320 Vereinsmitglieder. Ab
1.7.1980 wird Karlheinz Trageser als Spielertrainer
verpflichtet. |
1981 |
Die 2.
Zeltkerb wird auf dem neuen Festplatz ausgerichtet
– es fand ein Tausch mit der Feuerwehr statt.
Durch das schwere Unwetter am Kerbsonntag erleidet
der Verein eine finanzielle Einbuße. |
1982 |
Karlheinz
Trageser führt die 1. Mannschaft zur Meisterschaft.
Der Wiederaufstieg in die A-Klasse ist geschafft.
Karlheinz Trageser führt die 1. Mannschaft zur
Meisterschaft. Der Wiederaufstieg in die A-Klasse
ist geschafft. Baubeginn an der neuen Sportanlage
in der Eichermühle. Wie bereits erwähnt, hatten
sich der Vorstand und die Gemeinde für eine neue
Sportanlage im Mai 1972 entschieden. Zunächst
war das Gelände „Am Bachgraben“ zwischen Festplatz
und Eichermühle ausgesucht. Letztendlich entschieden
sich Gemeinde und Verein für das Gelände „An der
Rohrwiese“. Im Sommer 1974 hat die Gemeinde alle
in Frage kommenden Eigentümer zu einem Gespräch
eingeladen, um über das Vorhaben und den Ankauf
des Geländes zu reden. Da alle Äcker und Wiesen
nass und sumpfig waren, sowie ein Rückgang der
Landwirtschaft zu verzeichnen war, haben fast
alle Grundstückseigentümer ihre Felder an die
Gemeinde verkauft. Bei 2 Grundstücken gab es Schwierigkeiten.
Bei einem Flurstück hatte man es mit einer Erbengemeinschaft
zu tun, bei dem zweiten haben die Eigentümer in
Magdeburg (damals noch DDR) gewohnt. Als das Gelände
für einen Sportplatz und ein Sportheim von der
Gemeinde angekauft war, hat der FSV einen weiteren
Antrag an die Gemeinde gestellt, doch noch Gelände
für einen zweiten Sportplatz anzukaufen. Die Gemeinde
hat diesem Antrag zugestimmt und fehlendes Gelände
hinzugekauft. Jedoch musste der zusätzliche Platz
der Verein selbst bauen und finanzieren. Als alle
bürokratischen Hürden genommen waren, hat die
Gemeinde dem FSV die gesamte Bauträgerschaft übertragen.
Unser Vereinsmitglied Wilhelm Geiger begann mit
der Planung der Sportanlage (die Planungsunterlagen
mussten 46 Instanzen durchlaufen). Nachdem alle
Genehmigungen vorlagen, wurde am 14.8.1982 (Kerbsamstag)
der Grundstein gelegt und die Sohle vom Sportheim
betoniert. Von jetzt an wurde Woche für Woche
am Sportheim und den Plätzen gearbeitet. Das Richtfest
wurde am 29.10.1982 gefeiert. |
1983 |
Am i.
Juli wird ein Trainerwechsel vorgenommen. Alfred
Hummel übernimmt von Karlheinz Trageser das Amt.
Nach 16 Monaten Bauzeit kann am 8.12. die erste
Spielersitzung im neu gebauten Sportheim abgehalten
werden. Ab Dezember werden alle kulturellen Veranstaltungen
(z. B. Weihnachtsfeier) hier durchgeführt. Die
Einrichtung des Sportheimes wurde von der Fa.
Binding Brauerei übernommen. Die damaligen Kosten
betrugen 37.000,00 DM. Der Verein verpflichtete
sich 15 Jahre Getränke der Brauerei zu verkaufen.
Die Hobbymannschaft „Rössli-Kickers“ wird gegründet.
Aus versicherungstechnischen Gründen haben sich
fast alle Spieler dem FSV angeschlossen. |
1984 |
Am 24.
Oktober wird das erste Punktspiel gegen den SV
Breitenborn auf dem Hartplatz ausgetragen. Das
Spiel konnte 6:1 gewonnen werden. Dirk Oefner
schoss das allererste Tor auf dem neuen Platz.
Am 23. November wird das Sportlerheim der Öffentlichkeit
vorgestellt. Eingeladen werden u. a. Vertreter
der Gemeinde, der Ortsvereine, Geschäftsleute,
Vertreter der Kirche etc. Die A-Jugend wird Kreispokalsieger. |
1985 |
Am 26.
Juni spielt eine verstärkte Geislitzer Mannschaft
gegen die Uwe-Seeler-Traditionself zum ersten
Mal auf dem Rasenplatz. Ehemalige Nationalspieler
wie Günter Netzer, Jürgen Grabowski, Bernd Hölzenbein,
Erwin Kremers, Lothar Emmerich u. a. sind aktiv.
Das Spiel ist von wolkenbruchartigen Regenfällen
begleitet und wird mit 6:1 verloren. Die neue
Sportanlage wird offiziell am 27. Juni eingeweiht. |
1986 |
Ab 1.
Juli wird Werner Schreiber neuer Trainer. Der
FSV veranstaltet seine 3. Zeltkerb. |
1987 |
Die A-Jugend
steigt in die Bezirksleistungsklasse auf. Günter
Ungermann übernimmt von Gotthard Knauer nach 29
jähriger Tätigkeit am 25. April den Vereinsvorsitz.
Herr Knauer wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Am 8. Mai erhält er im Landratsamt den Ehrenbrief
des Landes Hessen. Abstieg der 1. Mannschaft in
die B-Klasse. Rudi Rohmann wird als Spielertrainer
verpflichtet. Am 12. Juni findet der Kommersabend
zum 40 jährigen Vereinsjubiläum statt. Diverse
Spiele und Turniere werden ausgetragen. 1. Linsengerichtspokalsieg
mit der 1. Mannschaft. Eine Juniorenmannschaft
wird für Jugendliche im Alter zwischen 18 und
23 Jahren gegründet. Zu den Spielen musste in
den Raum Gelnhausen/Hanau/Offenbach/Büdingen gereist
werden. |
1988 |
Das Gerätehaus
am Rasenplatz wird gebaut. Am 16. Mai wird wegen
Spielermangel die Damenmannschaft aufgelöst. Die
1. und 2. Mannschaft wird Linsengerichtpokalsieger.
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1990 |
Die 1.
Mannschaft gewinnt zum 4. Mal das Linsengerichtpokalturnier.
Die A-Jugend erringt die Meisterschaft und steigt
in die Bezirksleistungsklasse auf. |
1991 |
In diesem
Jahr musste in die B-Klasse abgestiegen werden.
Jürgen Weitzel übernimmt von Rudi Rohmann das
Amt des Spielertrainers. Die 4. Zeltkerb wird
ausgerichtet. |
1992 |
Ausrichtung
der 5. Zeltkerb |
1993 |
Bodo
Zinke wird neuer 1. Vorsitzender. Jochen Hirchenhein
ist ab 1. Juli neuer Spielertrainer. |
1994 |
Aus den
bestehenden zwei B-Ligen werden eine A- und eine
B-Klasse neu gestaltet. Der FSV hat mit Hilfe
des FSV Altenhaßlau den rettenden 7. Platz erreicht,
der zum Aufstieg in die A-Klasse ausreichte. |
1995 |
Erringung
der Meisterschaft der A-Klasse und Aufstieg in
die Bezirksliga. Die 2. Mannschaft wird Kreismeister.
Dieser wird von den Tabellenersten der Bezirksliga,
der A- und B-Klasse ausgespielt. Die 1. und 2.
Mannschaft werden Linsengerichtpokalsieger. |
1996 |
In der
Bezirksliga belegt die 1. Mannschaft den 10. Patz,
die 2. Mannschaft wird Meister. Der Hartplatz
erhält eine neue Oberfläche. |
1997 |
Die 1.
Mannschaft konnte sich in der Bezirksliga halten.
In diesem Jahr wird das 50 jährige Jubiläumsfest
mit einem Kommers und der 6. Zeltkerb gefeiert.
Im Juni werden verschieden Jugendturniere ausgetragen.
Am 1. Juli wird Francesco (Pacco) Orejuela neuer
Trainer. Es können nicht mehr alle Jugendmannschaften
in eigener Regie geführt werden. Es wird eine
Jugendspielgemeinschaft mit Großenhausen gegründet. |
1998 |
Im Jahr
der Geislitzer 600-Jahrfeier organisiert der FSV
ein Ortsvereinsturnier. Beim großen Straßenfest
wird ein bayrischer Weizenbier- und Weiswurststand
betrieben. Nach dem Abstieg in die A-Klasse übernimmt
Bernd Schöbl Geschicke der ersten und zweiten
Mannschaft. |
1999 |
Mit dem
„Kamerun-Express“ gelingt der direkte Wiederaufstieg
in die Bezirksliga. Anlässlich des Fußballfests
der Gelnhäuser Neuen Zeitung in Udenhain, wird
die erste Mannschaft des FSV als „Mannschaft des
Jahres in der A-Klasse“ ausgezeichnet. Patrice
Nonga erhält die Torjägerkanone der A-Klasse. |
2000 |
Statt
den notwendigen 3 Schiedsrichtern steht dem FSV
in diesem Spieljahr nur noch ein Schiedsrichter
zur Verfügung. Es muss eine Fehlabgabe an den
Fußballverband gezahlt werden. |
2001 |
Holger
Gabriel übernimmt am 15.02. den Vorsitz im Vorstand
des Vereins. Aufgrund der anstehenden Euro-Umstellung
und verschiedenen redaktionellen Änderungen ist
die Überarbeitung und Neufassung der Vereinssatzung
notwendig. In diesem Jahr findet wieder einmal
ein Kerbzug statt. Er steht unter dem Motto „Vereine
im Wandel der Zeit“. Erstmals wird ein Oktoberfest
im Sportlerheim veranstaltet. |
2002 |
Rolf
Göbel wird ab 01.07. neuer Trainer beim FSV. Der
weiterhin bestehende Mangel an aktiven Schiedsrichter
führt erstmals zu einem Punkt Abzug nach der Runde
für die erste Mannschaft. |
2003 |
Zum 01.01.2003
sind 384 Mitglieder gemeldet. Horst Sommerfeldt
erhält während des Verbandtagtags den DFB-Ehrenamtspreis.
Nach einem halben Jahr trennen sich die Wege von
Rolf Göbel als Trainer und dem Vorstand. Jochen
Hirchenhein übernimmt bis auf weiteres das Traineramt.
Der Abstieg in die B-Klasse ist jedoch nicht mehr
zu vermeiden. Der Vereinsausflug führt die Gelb-Schwarzen
in diesem Jahr vom 19.- 22.06. zum Brennerspitz
ins Stubaital. Im Sommer spielen die Kreiswerke
Gelnhausen auf unserem Sportgelände den KWG-Cup
für die F-, E- und D-Jugend aus. |
2004 |
Der Verband
hat beschlossen, dass ab der Saison 2004/2005
die Reserven in Konkurrenz spielen sollen. Die
zweite Mannschaft tritt in diesem Jahr in der
neu gegründeten D-Liga an. Erstmals finden am
1.5. auf dem Geislitzer Sportgelände die Kreispokalendspiele
für die E-, D- und C-Jugend statt. Die Jugendspielgemeinschaft
ist inzwischen wieder aufgelöst. Die erste Mannschaft
verpasst knapp den 3. Platz in der B-Klasse, um
an den Relegationsspielen zur A-Klasse teilnehmen
zu können. Manuel Schmidt erlangt die Törjägerkrone
in der B-Klasse. |
2005 |
Frank
Gerhold wird auf der Jahreshauptversammlung zum neuen 1. Vorsitzenden
des Vereins gewählt. Ab Sommer kann der FSV nach langer Durststrecke
wieder eine eigene A-Jugend für den Spielbetrieb melden. Das Traineramt
wird ab 1.7. von Dirk Braune übernommen. Im August wird die große
traditionelle Zeltkerb durch ein „Kerbchen“ abgelöst, das künftig an
jedem zweiten Augustwochenende von den Geislitzer Fußballer
ausgerichtet wird.
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2006 | Die
erste Mannschaft beendet die Runde in der B-Liga auf dem 5. Platz, die
zweite Mannschaft erreicht den 8. Platz. Unsere D-Jugend bestreitet
erfolgreich ein Fußballturnier in Speyer. Zum Saisonauftakt für die
neue Runde werden die Gelb-Schwarzen zu einem Trainingslager auf die
Burg Rothenfels eingeladen.
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2007 | In
diesem Jahr feiert der FSV Geislitz seinen 60. Geburtstag. Neben dem
Linsengericht-Pokalturnier werden noch ein Jugend- und
Alte-Herren-Fußballturnier im Juni auf dem Sportgelände in der
Eichermühle ausgespielt. Desweiteren werden die Damen- und
Herren-Kreispokal-Endspiele bei uns ausgetragen. Neuer Trainer ist ab
Juli Markus Mann.
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2008 | Nach
kurzer Umbauzeit entsteht aus der Garage im Sportlerheim ein neuer
Party-Raum. Am 18.06. findet ein Sporttag der Geisbergschule auf unserm
Gelände statt. Markus Mann legt Traineramt nieder. Matthias Koch
übernimmt kommissarisch bis Ende des Jahres. Die Saison wir mit einem
12. Platz der 1. Mannschaft und einem 9. Platz der 2. Mannschaft
beendet. Ein weiterer fester Bestandteil im Geislitzer
Veranstaltungskalender ist das Oktoberfest bei den Fußballern. Gefeiert
wurde im bayrisch-dekorierten Sportlerheim am 25. Oktober.
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2009 | Georg
Feige wird Trainer. Entlassung im April. Hirchenhein übernimmt
kommissarisch bis Saisonende. Die sportliche Talfahrt erreicht ihren
Höhepunkt. Die 1. Mannschaft wird 16. und letzter in der B-Liga und
steigt in die C-Liga ab. Da auch das Schiedsrichterkontingent nicht
erfüllt wurde, wird dem mageren Punktekonto auch noch ein Punkt
zusätzlich abgezogen. Die 2. Mannschaft beendet die Runde auf dem 15.
Tabellenplatz. Der Neuaufbau und sofortige Wiederaufstieg wird mit dem
neuen Trainer Michael Kuhn angestrebt. Anlässlich der
Jahreshauptversammlung gibt Horst Sommerfeldt nach 25 Jahren seinen
Posten als Jugendleiter ab. Nachfolger wird Detlev Roethlinger. Nach
längerer Pause gab es wieder einen Vereinsausflug. Er führte den FSV
vom 11.- 14. Juni ins Zillertal. Am Flutlichthaus wurde der Anbau
fertig gestellt.
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2010 | Nach
einer spannenden Saison erreicht die 1. Mannschaft den 3. Platz und
somit die Berechtigung an der Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur
B-Liga. Bereits im Hinspiel stellt der FSV mit einem 1:4 Auswärtssieg
bei Oberndorf II die Weichen für den Wiederaufstieg. Auch das Rückspiel
wird mit 3:2 gewonnen. Die 2. Mannschaft erreicht den 12. Platz. Am
30.04. wird im Sportlerheim das erste Schallplattenfest gefeiert. Wer
noch Schallplatten zuhause hat, darf sie mitbringen und die Wunschmusik
selbst zusammen stellen. Der Vorstand stellt bei der Gemeinde einen
Antrag zum Umbau des vorhandenen Hartplatzes in einen Kunstrasenplatz.
Im Sommer findet anlässlich der 40-Jahr-Jubiläumsfeier ein
Jugendturnier statt. Ebenfalls spielen die Konfirmanden des
Kirchenkreises Gelnhausen den Konfi-Cup auf unserem Sportgelände aus.
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2011 | Auch
diese Saison kann von der 1. Mannschaft wieder erfolgreich beendet
werden. Am Ende wird wieder der 3. Platz und die abermalige
Berechtigung an den Aufstiegsspielen zur A-Liga erreicht. Im Hinspiel
gegen Mittelgründau liegen die Gelb-Schwarzen schnell mit 4:0 vorne und
wägt sich schon in der A-Liga. Das Spiel endet jedoch 4:3 und das
Rückspiel wird mit 3:0 verloren, sodass eine weitere Saison in der
B-Liga gespielt werden muss. Die 2. Mannschaft wird 13. in der D-Liga
und ab Sommer von Frank Moellerke trainiert und betreut. Nach kurzer
Bauzeit wird bereits in diesem Jahr der Kunstrasenplatz in den
Spielbetrieb genommen. Dirk Seybold wird neuer Jugendleiter. Erstmals
wird Samstagabend beim Kerbchen ein Fackelzug durchgeführt. Musikalisch
wird er vom Spielmannszug Eidengesäß begleitet.
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