Am 20.06.1947 wurde der FSV Geislitz gegründet. Die Gründungsversammlung fand in Geislitz in der Gaststätte „Zum weißen Ross“ statt.

Gründungsmitglieder:

Erwin Arnold, Heiner Arnold, Rudi Berger, Hermann Braun, Walter Ditzel, Heiner Keßler, August Ungermann, Willi Vormwald, August Werner, Richard Arnold

Bei Gründung hatte der Verein:

22 Mitglieder über 18 Jahre,
20 Mitglieder von 14 – 18 Jahre und
13 Mitglieder von 9 – 13 Jahre
insgesamt 55 Mitglieder

Der FSV Geislitz war gegründet und es stand kein Sportplatz zur Verfügung, keine Trikots, keine Bälle und keine Schuhe.

1948/49
Es wird eine 1. und 2. Mannschaft bei dem Verband für die Punktrunde gemeldet. In den Jahren von 1947 – 1954 wurden die Punktspiele auf dem Eidengesäßer Sportplatz „Am Geisberg“ ausgetragen; durch Beziehungen zu den Amerikanern konnten 2 Bälle besorgt werden. Um einen Satz Trikots zu bekommen, musste eine Altwolle-Sammlung durchgeführt werden. Mit diesen 50 kg Wolle sind zwei Vereinsmitglieder (August Werner und Heiner Kessler) nach Haiger gefahren, um hierfür die Trikots zu bekommen. Die Trikots wurden später zugeschickt. Die 2. Mannschaft musste in den ersten Jahren ohne Trikots spielen. Um Bälle und Schuhe zu bekommen, werden Zuckerrüben und Kartoffelschnaps gebrannt. Für den Schnaps gab es von den Amerikanern Zigaretten, für die man auf dem Schwarzmarkt damals fast alles bekam. Viele Geislitzer Bürger waren in dieser Zeit gegen das Fußballspielen – viele Jugendliche dürfen von ihren Eltern diesen Sport nicht ausüben. Zum Abstreuen des Sportplatzes wird bei jedem Spiel ein Sack Sägespäne zum Sportplatz in Eidengesäß, später zum Sportplatz „Am Stollen“ getragen und mit den Händen abgestreut. Die Sägespäne werden unter der Kreissäge von unserem Vereinswirt entnommen und in einen Kartoffelsack gefüllt. Nach der Gründung des Vereins hat der Vorstand bei der Gemeinde einen Antrag zum Bau eines Sportplatzes gestellt. Geplant war damals ein Sportplatzbau an der heutigen Waldstraße, oberhalb von Frau Vollrath. Gescheitert ist der Bau an den vielen Obstbäumen und an dem zu kleinen Gelände. 1948/49 war es in Geislitz nicht möglich, auch nur 1qm landwirtschaftliches Gelände für einen Sportplatz zu bekommen. So hat die Gemeinde ein Grundstück von 8000 qm von dem damaligen Gerichtswald zu 0,10 DM pro qm „Am Stollen“ gekauft, der in den Jahren 1913/14 von italienischen Gastarbeitern für die Wasserversorgung unseres Dorfes gebaut wird. Der Verein hat sofort mit Hilfe der Waldarbeiter mit der Abholzung begonnen, das Holz wurde mit Pferden herausgezogen.

1950
Durch den am 2.2.1950 gewählten 1. Vorsitzenden, Helmut Kelber, der bei den Amerikanern als Waffenschmied gearbeitet hat, war es möglich, dass die Amerikaner kostenlos mit schweren Maschinen die Baumwurzeln herauszogen. Zum Teil werden diese auch gesprengt und die Schiebearbeiten konnten beginnen. In dieser Zeit müssen Mitglieder des FSV bei den Maschinen- und Rohölfässern Nachtwache halten. Mitten in den Schiebe- und Sprengarbeiten wird am Pfingstsonntag, dem 26.5.1950 der 1. Vorsitzende Helmut Kelber im Alter von 28 Jahren von einem Amerikaner in der Gelnhäuser Kaserne erschossen. Der Sportplatzbau kommt bis 1953/54 zum Stillstand. Auf der Fahrt mit einem LKW zum Fußballspiel nach Lohrhaupten wird das Lied „Schwarz und Gelb“ gelernt und zum ersten Mal gesungen. Dieses Lied hat unser späterer 1. Vorsitzender und Ehrenvorsitzender Gotthard Knauer nach dem Krieg von seinem Heimat- Fußballverein Hoyerswerda mit nach Geislitz gebracht. Es wird heute zwar nicht so oft, aber trotzdem ganz gerne gesungen. Als erster Trainer wird für die 1. und 2. Mannschaft im Jahre 1949/50 der Sportlehrer Seitz verpflichtet. Nach kurzer Zeit war es finanziell nicht möglich, diesen Trainer zu halten. Für seine letzten Trainingseinheiten bekam Herr Seitz einen Wagen Mist für seinen Garten in Gelnhausen. Der FSV war nun ohne ersten Vorsitzenden und der Sportplatzbau ging nicht weiter. Am 20. Juli 1950 wird der Spätheimkehrer Friedel Paulmichel zum 1. Vorsitzenden gewählt. Der neu gewählte Vorstand hat sich weiterhin um die Fertigstellung des Sportplatzes bemüht.

1953/54
Ende 1953 und Anfang 1954 wird im Auftrag der Gemeinde Geislitz der Sportplatz von der Baufirma Bechtold aus Frankfurt am Main für 20.000,00 DM fertig geschoben. Für die damalige Zeit ein stolzer Betrag. Im Juli 1954 werden die Tore aufgestellt und so wie der Platz geschoben war, auch eingeweiht. Im August 1954 findet das erste Spiel auf unserem Sportplatz statt.

1955
Meldungen einer A-Jugend zu Punktspielen, die jedoch überwiegend hohe Niederlagen einstecken muss.

1957
Das 10-jährige Vereinsjubiläum wird in der Vereinsgaststätte gefeiert und die Linsengerichtpokalspiele werden ins Leben gerufen.

1958
Gotthard Knauer wird zum 1. Vorsitzenden gewählt. Eine Jugendabteilung mit dem Jugendleiter August Ungermann wird gegründet und zum ersten Mal mit einer C-Jugend an Punktspielen teilgenommen.

1958-1967
In den Punktrunden 1958/59 und 1959/60 wird mit 18 Mannschaften in der B-Klasse gespielt. 1960/61 wird eine C-Klasse gegründet, die letzten 9 Mannschaften stiegen in die C-Klasse ab, der Rest blieb in der B-Klasse. Geislitz ist mit abgestiegen. 1960/61/62 kann der FSV Geislitz aus Spielermangel nur mit der 1. Mannschaft an den Punktspielen teilnehmen. Es wird oftmals nur mit 10 Mann gespielt. In den Jahren 1962/63 werden im Vogelsberg und im Spessart einige Vereine ins Leben gerufen und aus geografischer Sicht werden aus der bestehenden B- und C-Klasse 2 B-Klassen gebildet. Eine Vogelsberg- und eine Spessart-Klasse. Bis Anfang der 60iger Jahre wird zu den Auswärtsspielen mit dem Fahrrad in den Vogelsberg oder mit dem Bus für 1,00 DM pro Person in den Spessart gefahren. Der Bus kostet 90,00 DM. In diesen Jahren hat der FSV wenige sportliche Erfolge aufzuweisen. Trotzdem wird der Sportplatz 1963/64 zu einem wunderschönen Rasenplatz mit Drainage hergerichtet und 1967 zum 20-jährigen Bestehen eingeweiht. Es waren wieder einmal 3 ½ Jahre, die bis dahin auf dem Eidengesäßer Sportplatz gespielt werden mussten. Das erste Fußballturnier mit 6 Mannschaften wird ausgerichtet. 1967 wird die Flutlichtanlage „Am Stollen“ erstellt – erste Gespräche über einen Sportheimbau geführt. Im Oktober 1967 wird Horst Sommerfeldt als Trainer für die 1. und 2. Mannschaft verpflichtet. Horst Sommerfeldt hat überwiegend junge Spieler zur Verfügung und im Laufe der Zeit stellt sich der sportliche Erfolg ein. Ebenfalls in 1967 wird eine Alte Herren Mannschaft gegründet und der Bau des Sportheimes „Am Stollen“ geht in Planung. Im Oktober ist Baubeginn des Sportheimes. Für den Bau werden 14.000,00 DM Materialkosten von der Gemeinde und 4.000,00 DM vom Verein aufgebracht. Der gesamte Bau wird von Vereinsmitgliedern in Eigenhilfe erstellt. Durch den frühen strengen Winter kann vom 27.12.1969 bis zum 28.2.1970 nicht am Sportheim gearbeitet werden.

1970
Ab März wird mit Hochdruck am Bau weitergearbeitet und im Laufe des 1. Halbjahres das Sportheim fertig gestellt.Im September 1970 im Spiel gegen Großenhausen wird zum ersten Mal geduscht. Durch die kontinuierliche Jugendarbeit nimm die Mitgliederzahl des Vereins zu.

1972
Durch den zunehmenden Spielbetrieb wird die Sportanlage „Am Stollen“ zu eng. Der Vorstand denkt an eine Erweiterung oder eine neue Anlage. So wird Anfang 1972 ein Antrag an die Gemeinde gestellt. In einer Bürgerversammlung im Mai 1972 im Vereinslokal wird über die Sportplatzsituation zwischen dem FSV und der Gemeinde diskutiert und man komm zu dem Entschluss, eine Erweiterung am alten Sportplatz sei zu aufwendig. Der Bau einer neuen Sportanlage wird beschlossen. Im Juni wird das 25-jährige Vereinsjubiläum begangen. Der Verein zählte zu diesem Zeitpunkt über 200 Mitglieder. Ein Turnier mit 6 Mannschaften sowie einige Jugendspiele und ein Kreisauswahlspiel werden durchgeführt. Nach 5 jähriger Tätigkeit von Horst Sommerfeldt als Trainer wird Ernst Müller als Spielertrainer verpflichtet. Er übernimmt eine eingespielte junge Mannschaft und macht ein sehr gutes Training.

1974
Durch die gute Zusammenarbeit zwischen Trainer, Spieler, Spielausschuss und Vorstand kann der FSV im Mai 1974 die B-Klassenmeisterschaft feiern und in die A-Klasse aufsteigen. Es ist die erste Meisterschaft seit Bestehen des Vereines. Das ganze Dorf hat mitgefeiert und der Spielmannszug aus Eidengesäß hat während eines Umzuges durch das Dorf aufgespielt. Horst Sommerfeldt wird ab Juni Jugendleiter.

1975
Eine Damenmannschaft wird gegründet. Nach anfänglichen Bedenken wird es für den Verein ein großer Gewinn – erstmals werden weibliche Mitglieder in den Verein aufgenommen. Die junge Damenmannschaft nimmt an Punktspielen im Raum Gelnhausen/Hanau/Offenbach teil. Außer am Fußballspielen beteiligen sich die Damen sehr stark am Vereinsleben. Die alljährliche Damenfaschingssitzung wird ins Leben gerufen.

1976
Nachdem der im Jahre 1967 eingeweihte Rasenplatz im Winter nicht mehr bespielbar war, wird der Platz im Oktober 1975 bis März 1976 zu einem Hartplatz umgebaut.

1977
Die erste Zeltkerb am Jugendheim wird vom FSV ausgerichtet und findet großen Anklang. Nach 5 jähriger Tätigkeit als Trainer wird Ernst Müller im Juni 1977 verabschiedet. Sein Nachfolger ist Gerd Möll.

1980
Im März übernimmt Günter Meyer wegen fehlender Erfolge von Gerd Möll das Amt des Trainers zu spät und der FSV mit 25 Pluspunkten in die B-Klasse absteigen. In den Jahren 1975 – 1980 hat der Verein hat der Verein 12 gemeldete Schiedsrichter und 9 Mannschaften im Spielbetrieb sowie 320 Vereinsmitglieder. Ab 1.7.1980 wird Karlheinz Trageser als Spielertrainer verpflichtet.

1981
Die 2. Zeltkerb wird auf dem neuen Festplatz ausgerichtet – es fand ein Tausch mit der Feuerwehr statt. Durch das schwere Unwetter am Kerbsonntag erleidet der Verein eine finanzielle Einbuße.

1982
Karlheinz Trageser führt die 1. Mannschaft zur Meisterschaft. Der Wiederaufstieg in die A-Klasse ist geschafft. Karlheinz Trageser führt die 1. Mannschaft zur Meisterschaft. Der Wiederaufstieg in die A-Klasse ist geschafft. Baubeginn an der neuen Sportanlage in der Eichermühle. Wie bereits erwähnt, hatten sich der Vorstand und die Gemeinde für eine neue Sportanlage im Mai 1972 entschieden. Zunächst war das Gelände „Am Bachgraben“ zwischen Festplatz und Eichermühle ausgesucht. Letztendlich entschieden sich Gemeinde und Verein für das Gelände „An der Rohrwiese“. Im Sommer 1974 hat die Gemeinde alle in Frage kommenden Eigentümer zu einem Gespräch eingeladen, um über das Vorhaben und den Ankauf des Geländes zu reden. Da alle Äcker und Wiesen nass und sumpfig waren, sowie ein Rückgang der Landwirtschaft zu verzeichnen war, haben fast alle Grundstückseigentümer ihre Felder an die Gemeinde verkauft. Bei 2 Grundstücken gab es Schwierigkeiten. Bei einem Flurstück hatte man es mit einer Erbengemeinschaft zu tun, bei dem zweiten haben die Eigentümer in Magdeburg (damals noch DDR) gewohnt. Als das Gelände für einen Sportplatz und ein Sportheim von der Gemeinde angekauft war, hat der FSV einen weiteren Antrag an die Gemeinde gestellt, doch noch Gelände für einen zweiten Sportplatz anzukaufen. Die Gemeinde hat diesem Antrag zugestimmt und fehlendes Gelände hinzugekauft. Jedoch musste der zusätzliche Platz der Verein selbst bauen und finanzieren. Als alle bürokratischen Hürden genommen waren, hat die Gemeinde dem FSV die gesamte Bauträgerschaft übertragen. Unser Vereinsmitglied Wilhelm Geiger begann mit der Planung der Sportanlage (die Planungsunterlagen mussten 46 Instanzen durchlaufen). Nachdem alle Genehmigungen vorlagen, wurde am 14.8.1982 (Kerbsamstag) der Grundstein gelegt und die Sohle vom Sportheim betoniert. Von jetzt an wurde Woche für Woche am Sportheim und den Plätzen gearbeitet. Das Richtfest wurde am 29.10.1982 gefeiert.

1983
Am i. Juli wird ein Trainerwechsel vorgenommen. Alfred Hummel übernimmt von Karlheinz Trageser das Amt. Nach 16 Monaten Bauzeit kann am 8.12. die erste Spielersitzung im neu gebauten Sportheim abgehalten werden. Ab Dezember werden alle kulturellen Veranstaltungen (z. B. Weihnachtsfeier) hier durchgeführt. Die Einrichtung des Sportheimes wurde von der Fa. Binding Brauerei übernommen. Die damaligen Kosten betrugen 37.000,00 DM. Der Verein verpflichtete sich 15 Jahre Getränke der Brauerei zu verkaufen. Die Hobbymannschaft „Rössli-Kickers“ wird gegründet. Aus versicherungstechnischen Gründen haben sich fast alle Spieler dem FSV angeschlossen.

1984
Am 24. Oktober wird das erste Punktspiel gegen den SV Breitenborn auf dem Hartplatz ausgetragen. Das Spiel konnte 6:1 gewonnen werden. Dirk Oefner schoss das allererste Tor auf dem neuen Platz. Am 23. November wird das Sportlerheim der Öffentlichkeit vorgestellt. Eingeladen werden u. a. Vertreter der Gemeinde, der Ortsvereine, Geschäftsleute, Vertreter der Kirche etc. Die A-Jugend wird Kreispokalsieger.

1985
Am 26. Juni spielt eine verstärkte Geislitzer Mannschaft gegen die Uwe-Seeler-Traditionself zum ersten Mal auf dem Rasenplatz. Ehemalige Nationalspieler wie Günter Netzer, Jürgen Grabowski, Bernd Hölzenbein, Erwin Kremers, Lothar Emmerich u. a. sind aktiv. Das Spiel ist von wolkenbruchartigen Regenfällen begleitet und wird mit 6:1 verloren. Die neue Sportanlage wird offiziell am 27. Juni eingeweiht.

1986
Ab 1. Juli wird Werner Schreiber neuer Trainer. Der FSV veranstaltet seine 3. Zeltkerb.

1987
Die A-Jugend steigt in die Bezirksleistungsklasse auf. Günter Ungermann übernimmt von Gotthard Knauer nach 29 jähriger Tätigkeit am 25. April den Vereinsvorsitz. Herr Knauer wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Am 8. Mai erhält er im Landratsamt den Ehrenbrief des Landes Hessen. Abstieg der 1. Mannschaft in die B-Klasse. Rudi Rohmann wird als Spielertrainer verpflichtet. Am 12. Juni findet der Kommersabend zum 40 jährigen Vereinsjubiläum statt. Diverse Spiele und Turniere werden ausgetragen. 1. Linsengerichtspokalsieg mit der 1. Mannschaft. Eine Juniorenmannschaft wird für Jugendliche im Alter zwischen 18 und 23 Jahren gegründet. Zu den Spielen musste in den Raum Gelnhausen/Hanau/Offenbach/Büdingen gereist werden.

1988
Das Gerätehaus am Rasenplatz wird gebaut. Am 16. Mai wird wegen Spielermangel die Damenmannschaft aufgelöst. Die 1. und 2. Mannschaft wird Linsengerichtpokalsieger.

1990
Die 1. Mannschaft gewinnt zum 4. Mal das Linsengerichtpokalturnier. Die A-Jugend erringt die Meisterschaft und steigt in die Bezirksleistungsklasse auf.

1991
In diesem Jahr musste in die B-Klasse abgestiegen werden. Jürgen Weitzel übernimmt von Rudi Rohmann das Amt des Spielertrainers. Die 4. Zeltkerb wird ausgerichtet.

1992
Ausrichtung der 5. Zeltkerb

1993
Bodo Zinke wird neuer 1. Vorsitzender. Jochen Hirchenhein ist ab 1. Juli neuer Spielertrainer.

1994
Aus den bestehenden zwei B-Ligen werden eine A- und eine B-Klasse neu gestaltet. Der FSV hat mit Hilfe des FSV Altenhaßlau den rettenden 7. Platz erreicht, der zum Aufstieg in die A-Klasse ausreichte.

1995
Erringung der Meisterschaft der A-Klasse und Aufstieg in die Bezirksliga. Die 2. Mannschaft wird Kreismeister. Dieser wird von den Tabellenersten der Bezirksliga, der A- und B-Klasse ausgespielt. Die 1. und 2. Mannschaft werden Linsengerichtpokalsieger.

1996
In der Bezirksliga belegt die 1. Mannschaft den 10. Patz, die 2. Mannschaft wird Meister. Der Hartplatz erhält eine neue Oberfläche.

1997
Die 1. Mannschaft konnte sich in der Bezirksliga halten. In diesem Jahr wird das 50 jährige Jubiläumsfest mit einem Kommers und der 6. Zeltkerb gefeiert. Im Juni werden verschieden Jugendturniere ausgetragen. Am 1. Juli wird Francesco (Pacco) Orejuela neuer Trainer. Es können nicht mehr alle Jugendmannschaften in eigener Regie geführt werden. Es wird eine Jugendspielgemeinschaft mit Großenhausen gegründet.

1998
Im Jahr der Geislitzer 600-Jahrfeier organisiert der FSV ein Ortsvereinsturnier. Beim großen Straßenfest wird ein bayrischer Weizenbier- und Weiswurststand betrieben. Nach dem Abstieg in die A-Klasse übernimmt Bernd Schöbl Geschicke der ersten und zweiten Mannschaft.

1999
Mit dem „Kamerun-Express“ gelingt der direkte Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Anlässlich des Fußballfests der Gelnhäuser Neuen Zeitung in Udenhain, wird die erste Mannschaft des FSV als „Mannschaft des Jahres in der A-Klasse“ ausgezeichnet. Patrice Nonga erhält die Torjägerkanone der A-Klasse.

2000
Statt den notwendigen 3 Schiedsrichtern steht dem FSV in diesem Spieljahr nur noch ein Schiedsrichter zur Verfügung. Es muss eine Fehlabgabe an den Fußballverband gezahlt werden.

2001
Holger Gabriel übernimmt am 15.02. den Vorsitz im Vorstand des Vereins. Aufgrund der anstehenden Euro-Umstellung und verschiedenen redaktionellen Änderungen ist die Überarbeitung und Neufassung der Vereinssatzung notwendig. In diesem Jahr findet wieder einmal ein Kerbzug statt. Er steht unter dem Motto „Vereine im Wandel der Zeit“. Erstmals wird ein Oktoberfest im Sportlerheim veranstaltet.

2002
Rolf Göbel wird ab 01.07. neuer Trainer beim FSV. Der weiterhin bestehende Mangel an aktiven Schiedsrichter führt erstmals zu einem Punkt Abzug nach der Runde für die erste Mannschaft.

2003
Zum 01.01.2003 sind 384 Mitglieder gemeldet. Horst Sommerfeldt erhält während des Verbandtagtags den DFB-Ehrenamtspreis. Nach einem halben Jahr trennen sich die Wege von Rolf Göbel als Trainer und dem Vorstand. Jochen Hirchenhein übernimmt bis auf weiteres das Traineramt. Der Abstieg in die B-Klasse ist jedoch nicht mehr zu vermeiden. Der Vereinsausflug führt die Gelb-Schwarzen in diesem Jahr vom 19.- 22.06. zum Brennerspitz ins Stubaital. Im Sommer spielen die Kreiswerke Gelnhausen auf unserem Sportgelände den KWG-Cup für die F-, E- und D-Jugend aus.

2004
Der Verband hat beschlossen, dass ab der Saison 2004/2005 die Reserven in Konkurrenz spielen sollen. Die zweite Mannschaft tritt in diesem Jahr in der neu gegründeten D-Liga an. Erstmals finden am 1.5. auf dem Geislitzer Sportgelände die Kreispokalendspiele für die E-, D- und C-Jugend statt. Die Jugendspielgemeinschaft ist inzwischen wieder aufgelöst. Die erste Mannschaft verpasst knapp den 3. Platz in der B-Klasse, um an den Relegationsspielen zur A-Klasse teilnehmen zu können. Manuel Schmidt erlangt die Törjägerkrone in der B-Klasse.

2005
Frank Gerhold wird auf der Jahreshauptversammlung zum neuen 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt. Ab Sommer kann der FSV nach langer Durststrecke wieder eine eigene A-Jugend für den Spielbetrieb melden. Das Traineramt wird ab 1.7. von Dirk Braune übernommen. Im August wird die große traditionelle Zeltkerb durch ein „Kerbchen“ abgelöst, das künftig an jedem zweiten Augustwochenende von den Geislitzer Fußballer ausgerichtet wird.

2006
Die erste Mannschaft beendet die Runde in der B-Liga auf dem 5. Platz, die zweite Mannschaft erreicht den 8. Platz. Unsere D-Jugend bestreitet erfolgreich ein Fußballturnier in Speyer. Zum Saisonauftakt für die neue Runde werden die Gelb-Schwarzen zu einem Trainingslager auf die Burg Rothenfels eingeladen.

2007
In diesem Jahr feiert der FSV Geislitz seinen 60. Geburtstag. Neben dem Linsengericht-Pokalturnier werden noch ein Jugend- und Alte-Herren-Fußballturnier im Juni auf dem Sportgelände in der Eichermühle ausgespielt. Desweiteren werden die Damen- und Herren-Kreispokal-Endspiele bei uns ausgetragen. Neuer Trainer ist ab Juli Markus Mann.

2008
Nach kurzer Umbauzeit entsteht aus der Garage im Sportlerheim ein neuer Party-Raum. Am 18.06. findet ein Sporttag der Geisbergschule auf unserm Gelände statt. Markus Mann legt Traineramt nieder. Matthias Koch übernimmt kommissarisch bis Ende des Jahres. Die Saison wir mit einem 12. Platz der 1. Mannschaft und einem 9. Platz der 2. Mannschaft beendet. Ein weiterer fester Bestandteil im Geislitzer Veranstaltungskalender ist das Oktoberfest bei den Fußballern. Gefeiert wurde im bayrisch-dekorierten Sportlerheim am 25. Oktober.

2009
Georg Feige wird Trainer. Entlassung im April. Hirchenhein übernimmt kommissarisch bis Saisonende. Die sportliche Talfahrt erreicht ihren Höhepunkt. Die 1. Mannschaft wird 16. und letzter in der B-Liga und steigt in die C-Liga ab. Da auch das Schiedsrichterkontingent nicht erfüllt wurde, wird dem mageren Punktekonto auch noch ein Punkt zusätzlich abgezogen. Die 2. Mannschaft beendet die Runde auf dem 15. Tabellenplatz. Der Neuaufbau und sofortige Wiederaufstieg wird mit dem neuen Trainer Michael Kuhn angestrebt. Anlässlich der Jahreshauptversammlung gibt Horst Sommerfeldt nach 25 Jahren seinen Posten als Jugendleiter ab. Nachfolger wird Detlev Roethlinger. Nach längerer Pause gab es wieder einen Vereinsausflug. Er führte den FSV vom 11.- 14. Juni ins Zillertal. Am Flutlichthaus wurde der Anbau fertig gestellt.

2010
Nach einer spannenden Saison erreicht die 1. Mannschaft den 3. Platz und somit die Berechtigung an der Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur B-Liga. Bereits im Hinspiel stellt der FSV mit einem 1:4 Auswärtssieg bei Oberndorf II die Weichen für den Wiederaufstieg. Auch das Rückspiel wird mit 3:2 gewonnen. Die 2. Mannschaft erreicht den 12. Platz. Am 30.04. wird im Sportlerheim das erste Schallplattenfest gefeiert. Wer noch Schallplatten zuhause hat, darf sie mitbringen und die Wunschmusik selbst zusammen stellen. Der Vorstand stellt bei der Gemeinde einen Antrag zum Umbau des vorhandenen Hartplatzes in einen Kunstrasenplatz. Im Sommer findet anlässlich der 40-Jahr-Jubiläumsfeier ein Jugendturnier statt. Ebenfalls spielen die Konfirmanden des Kirchenkreises Gelnhausen den Konfi-Cup auf unserem Sportgelände aus.

2011
Auch diese Saison kann von der 1. Mannschaft wieder erfolgreich beendet werden. Am Ende wird wieder der 3. Platz und die abermalige Berechtigung an den Aufstiegsspielen zur A-Liga erreicht. Im Hinspiel gegen Mittelgründau liegen die Gelb-Schwarzen schnell mit 4:0 vorne und wägt sich schon in der A-Liga. Das Spiel endet jedoch 4:3 und das Rückspiel wird mit 3:0 verloren, sodass eine weitere Saison in der B-Liga gespielt werden muss. Die 2. Mannschaft wird 13. in der D-Liga und ab Sommer von Frank Moellerke trainiert und betreut. Nach kurzer Bauzeit wird bereits in diesem Jahr der Kunstrasenplatz in den Spielbetrieb genommen. Dirk Seybold wird neuer Jugendleiter. Erstmals wird Samstagabend beim Kerbchen ein Fackelzug durchgeführt. Musikalisch wird er vom Spielmannszug Eidengesäß begleitet.